Grundstück bezahlt

Gestern war es dann endlich soweit, wir haben unser Grundstück nach der Beurkundung im Januar, jetzt auch endlich bezahlt. Im Kaufvertrag war als Kaufdatum ja noch der Oktober in diesem Jahr enthalten, mit der Option das Grundstück auch vorher bereits final erwerben zu können. Eben genau diese Option wollten wir von Anfang an nutzen, hatten aber bei der Beurkundung aus Gründen der noch nicht ganz finalen Planung den Oktober aufgenommen.
Wie dem auch sei, gestern war es dann endlich soweit, wir haben den Kaufpreis auf Grundlage des Preises für den Mai überwiesen. Ja ich weiß das gestern der letzte Maitag war, aber mit unserer Gemeinde war es so abgesprochen und die haben auch kein Problem damit wenn das Geld durch die Banklaufzeiten erst in den nächsten Tage (also effektiv im Juni) bei ihnen ankommt. War ein wenig knapp, aber zum Glück kein Problem. Vielen Dank hier an unseren Bankberater und die Gemeinde.

Damit das alles auch wirklich so klappen konnte waren wir am Montag noch einmal beim Notar, damit er die Grundschuld beurkunden konnte. War wie immer ziemlich viel juristischer Text, welcher einem teilweise von der Formulierung und allem was so enthalten war Angst und Bange werden lassen konnte. Aber laut unseres Notars war das alles Standard und ist laut seiner Aussage in 99% der Fälle genau so wie es bei uns jetzt auch durchgeführt und von der Bank gewünscht wurde. Wir hoffen jetzt noch das die Gemeinde ihm schnell bestätigt das der Betrag eingegangen ist, dann kann er die Umschreibung im Grundbuch auf uns direkt mit der Eintragung der Grundschuld erledigen. Spart dann hoffentlich ein paar Euro an Gebühren.

Da wir damit jetzt quasi auch final der Besitzer des Grundstücks sind, müssen wir uns jetzt endlich mit dem Thema Versicherungen auseinandersetzen. Das ist bisher irgendwie immer untergegangen bzw. wurde verschoben. Jetzt haben wir am Freitag aber den ersten Termin und die nächsten Wochen noch zwei weitere. Mal schauen was uns da noch so alles erwartet, aber immerhin haben wir die Kosten für Versicherungen schon einmal eingeplant in unserer Kalkulation.

Rückmeldung der Gemeinde

Ich hatte gestern noch einmal mit dem Bauamt der Gemeinde telefoniert um noch eine Frage bezüglich der Bezahlung unseres Grundstücks zu klären. Hier muss ich sagen das unsere Gemeinde unheimlich kooperativ ist was die Themen rund um das Grundstück betrifft (abgesehen von Anfragen zu Befreiungen). Daher war das Thema bezüglich der Bezahlung schnell erledigt.

Der weitere Verlauf des Gesprächs war dann genauso erfreulich, konnte mir die Dame vom Bauamt doch schon einmal telefonisch bestätigen das unser Bauantrag durch den Ausschuss genehmigt wurde. Von Seiten der Gemeinde aus können wir also direkt loslegen sobald wie wir das Grundstück bezahlt haben. Da unsere Finanzierung jetzt ja ebenfalls steht, sollte einem Baubeginn im Juni hoffentlich nichts mehr im Wege stehen.

Finanzierung abgeschlossen

Nachdem wir am Mittwoch bereits unseren Bauantrag eingereicht hatten (siehe Bauantrag gestellt), stand gestern direkt der nächste Meilenstein an: unsere Finanzierung.

Da so ein Bauvorhaben für die meisten Menschen ja nicht mal so eben finanziell zu stemmen und aus der Portokasse zu bezahlen ist, war dies für uns ein extrem wichtiger Schritt. Wäre irgendwie schwierig gewesen das bereits notariell beurkundete Grundstück dann auch wirklich mal zu bezahlen. Daher fällt uns jetzt wirklich ein Stein vom Herzen das das Thema Finanzierung endlich erledigt ist. Das leidige Thema Geld an sich ist damit aber leider nicht vom Tisch, da es natürlich eigentlich trotzdem nicht für alles reicht. Aber damit die Finanzierung auf Dauer überhaupt tragbar ist muss man natürlich Abstriche machen. Jetzt wo alles eingetütet ist und der finale Endbetrag den wir ausgeben können feststeht, müssen wir natürlich noch mehr schauen wo wir was wie ausgeben.

Ein was wirklich Gutes hatte es dann gestern auf jeden Fall. Die Förderung für die KFW ist bereits durchgewunken und abgesegnet. Somit müssen wir hier auf diesen Baustein nicht mehr warten bis wir da die Freigabe bekommen. Jetzt müssen wir nur noch den Antrag auf Förderung nach Programm 431 abschicken, damit unsere Baubegleitung ebenfalls abgesegnet werden kann. Der Antrag liegt bereits bei mir auf dem Schreibtisch, er muss jetzt nur noch den Weg zur Post finden.

Grunderwerbssteuer

Die notarielle Beurkundung unseres Grundstückskaufes liegt ja jetzt bereits fast zwei Monate zurück, daher war es nur eine Frage der Zeit bis der Bescheid über die Grunderwerbssteuer bei uns eintreffen würde.
Vorgestern war es dann soweit, es lagen zwei Briefe des Finanzamtes in unserem Briefkasten. Da wir unsere Lohnsteuererklärung für dieses Jahr noch nicht eingereicht hatten, konnte es diesbezüglich nichts sein. Zumal es hier dann nur ein Brief gewesen wäre. Also schnell in die Briefe geschaut und festgestellt das das Finanzamt in diesem Falle leider von uns Geld haben möchte.

Im Endeffekt aber gar nicht so schlimm, da der Betrag doch geringer ausgefallen ist wie erwartet. Das lag allerdings eher daran das der Bauherr in seiner Kalkulation die Grunderwerbssteuer vom falschen Grundstückswert aus berechnet hat. Das ist auf der einen Seite ärgerlich weil es ein so blöder Fehler war, auf der anderen Seite jetzt aber natürlich auch wieder positiv, da das so gesparte Geld in der Kalkulation natürlich sehr gut für etwas anderes eingesetzt werden kann.

Jetzt heißt es nur noch die Steuer zu bezahlen und dann endlich die Finanzierung komplett einzutüten, damit wir auch den Kaufpreis für das Grundstück bezahlen können. Jeder Monat den wir hier vor Oktober liegen spart uns bares Geld (wenn auch nicht sehr viel). Viel wichtiger ist hier aber, dass wir dann natürlich auch früher zu bauen anfangen können. Daher in die Hänge gespuckt und im April direkt mit den Banken wieder loslegen. Warum April? Ganz einfach, hier läuft das überarbeitete Programm 153 von der KFW an, welches eine längere Zinsbindung ermöglicht und gleichzeitig mehr Kapital zur Verfügung stellt.

Grundstückskauf beurkundet

Gestern war es dann soweit, der Termin beim Notar für die Beurkundung des Grundstückskauf stand an. Da wir den Vertragsentwurf bereits seit Ende November vorliegen hatten, war der Inhalt für uns natürlich nichts Neues mehr.
Somit war alles in allem dann auch in etwa einer Stunde erledigt. Etwa 3/4 der Zeit wurden mit dem Verlesen des Kaufvertrages beansprucht. Die restliche  Zeit haben wir auf ein paar Änderungen des Notars am Text gewartet. Nachdem diese Änderungen dann durchgeführt und nochmals verlesen wurden schritten wir dann zur Tat. Kurz den Lageplan, die Preistabelle mit Anmerkungen und den Vertrag unterschrieben und schon war der Bürgermeister unserer zukünftigen Gemeinde wieder weg.

Das Grundstück haben wir jetzt erst einmal mit Fälligkeit zum 31. Oktober gekauft, wobei wir auch jederzeit vorher zuschlagen können, wenn wir bereits vorher anfangen wollen. Da wir natürlich so früh wie möglich beginnen wollen (wahrscheinlich ab April, je nach Witterung und in Abhängigkeit von der KFW), werden wir von dieser Möglichkeit natürlich Gebrauch machen.
Dies ist auch recht einfach: Einfach mit der Zuständigen Sachbearbeiterin der Gemeine den Termin absprechen, den verringerten Kaufpreis überweisen und schon legt der Notar los mit der Umschreibung im Grundbuch. Das heißt also für uns, dass wir das Grundstück direkt nach Finanzierungszusage bezahlen werden, damit wir auch nicht zu viel Zeit mit der Umschreibung des Grundstücks verlieren. Wobei selbst das laut der Gemeinde kein Problem sein sollte. Sobald wir das Grundstück komplett bezahlt haben können wir den Bauantrag stellen und dann auch direkt loslegen, unabhängig davon ob es bereits auf uns umgeschrieben wurde oder nicht. Hoffen wir das wir uns da nicht unbedingt drauf einlassen müssen, sondern direkt auf unserem  Grund und Boden loslegen können.

Leider heißt das jetzt auch, dass demnächst dann die ersten Rechnungen und Steuerbescheide eintrudeln dürften. Spätestens dann in ein paar Monaten. Es wird also jetzt langsam wirklich ernst.

Finanzierungsgespräch

Am Mittwoch hatten wir einen erneuten Termin bei unserer Hausbank für ein Finanzierungsgespräch. Hier ging es jetzt darum alles mal ein wenig konkreter anzugehen, jetzt wo wir ein Angebot vorliegen haben welches unseren Vorstellungen entspricht. Grundtenor der Bank war auch positiv, was also heißt das wir die Finanzierung auf jeden Fall auf die Beine gestellt bekommen sollten.

Als Hausaufgabe aus dem Gespräch haben wir mitgenommen das wir noch zu klären haben ob wir mit unserem geplanten Eigenheim einen der drei KFW Effizenzhäuser Standards einhalten, oder ob nicht. Dies stand aber sowieso noch auf unserer ToDo Liste, da das überarbeitet Programm 153 der KFW doch nicht ganz uninteressant ist. Zinsbindung  ab April im neuen Programm auch mit 20 Jahren möglich (bisher nur 10) und die Verdopplung der Summe von 50.000€ (bisher) auf 100.000€ ab April.
Da wir eine relativ lange Zinsbindung anstreben (Aus Sicherheitsgründen wegen unserer beiden Kinder), ist dieses Programm für uns natürlich mehrfach interessant. Das ist die jetzt längere Zinsbindung in Verbindung mit dem höheren Darlehensbetrag auf der einen Seite, sowie die wahrscheinlich unter Markt liegenden Zinsen . Bezüglich der Zinsen gibts leider noch keine genauen Informationen, aber das wird wahrscheinlich die nächsten Wochen hoffentlich noch kommen.

Also haben wir unsere Hausaufgabe bezüglich des zu erreichenden KFW Standards jetzt an unseren Anbieter weitergereicht, welcher die Sache jetzt durchrechnen lässt. Wir sind auf jeden Fall gespannt, vorallem was hier eventuell für Änderungen auf uns zu kommen.

Notartermin

Vor ein paar Wochen hatten wir den Entwurf für den Grundstückskauf vom Notar bekommen. Mensch was waren wir erschlagen davon – über 20 Seiten. Ich wollte doch nur ein Grundstück kaufen und nicht die gesamte Gemeinde.
Aber mal Spaß bei Seite, das ist schon nicht ganz ohne, wenn man da völlig naiv und unbedarft an die Sache ran geht. Natürlich alles in aller feinstem Juristendeutsch geschrieben, so dass man schon für das Anschreiben beinahe einen Anwalt braucht der einem übersetzt. Letztendlich haben wir uns durch den Entwurf gequält und wie es scheint ist es ein Standardentwurf für Grundstückskäufe. In meinen Augen enthält er auch nichts was da nicht rein gehören dürfte. Trotzdem überlegen wir noch ob wir den Entwurf einmal prüfen lassen.

Wie dem auch sei, Ende Januar haben wir den Termin mit der Gemeinde beim Notar, wo es dann letztendlich ernst wird. Bis dahin wollen wir noch ein paar Termine bei verschiedenen Banken machen, um mit der Finanzierung jetzt letztendlich doch endlich mal vorwärts zu kommen, schließlich würden wir ja gerne Ende des ersten, Anfang des zweiten Quartals anfangen zu bauen. Vorher sollte die Finanzierung ja stehen, zumal wir hier mit der Gemeinde noch die Änderung des eigentlichen Kauftermines von Sommer 2016 auf Frühjahr 2016 ändern müssen.