Grunderwerbssteuer

Die notarielle Beurkundung unseres Grundstückskaufes liegt ja jetzt bereits fast zwei Monate zurück, daher war es nur eine Frage der Zeit bis der Bescheid über die Grunderwerbssteuer bei uns eintreffen würde.
Vorgestern war es dann soweit, es lagen zwei Briefe des Finanzamtes in unserem Briefkasten. Da wir unsere Lohnsteuererklärung für dieses Jahr noch nicht eingereicht hatten, konnte es diesbezüglich nichts sein. Zumal es hier dann nur ein Brief gewesen wäre. Also schnell in die Briefe geschaut und festgestellt das das Finanzamt in diesem Falle leider von uns Geld haben möchte.

Im Endeffekt aber gar nicht so schlimm, da der Betrag doch geringer ausgefallen ist wie erwartet. Das lag allerdings eher daran das der Bauherr in seiner Kalkulation die Grunderwerbssteuer vom falschen Grundstückswert aus berechnet hat. Das ist auf der einen Seite ärgerlich weil es ein so blöder Fehler war, auf der anderen Seite jetzt aber natürlich auch wieder positiv, da das so gesparte Geld in der Kalkulation natürlich sehr gut für etwas anderes eingesetzt werden kann.

Jetzt heißt es nur noch die Steuer zu bezahlen und dann endlich die Finanzierung komplett einzutüten, damit wir auch den Kaufpreis für das Grundstück bezahlen können. Jeder Monat den wir hier vor Oktober liegen spart uns bares Geld (wenn auch nicht sehr viel). Viel wichtiger ist hier aber, dass wir dann natürlich auch früher zu bauen anfangen können. Daher in die Hänge gespuckt und im April direkt mit den Banken wieder loslegen. Warum April? Ganz einfach, hier läuft das überarbeitete Programm 153 von der KFW an, welches eine längere Zinsbindung ermöglicht und gleichzeitig mehr Kapital zur Verfügung stellt.

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