Entwässerungsantrag

Eigentlich hatten wir unseren Antrag auf Entwässerung zeitgleich mit den Bauantragsunterlagen eingereicht. Der Bauantrag wurde ja direkt ohne Probleme durch gewunken, aber vom unserem Antrag auf Entwässerung haben wir bisher noch nichts gehört.
Da selbst die Telekom (zur selben Zeit abgeschickt) auf unseren Auftrag bereits reagiert hat, obwohl sie angekündigt hätten das es eine ganze Weile dauern könnte bis man von denen wieder etwas hört (auch sehr vertrauenserweckend diese Aussage), wurden wir doch ein wenig nervös. Sollte es hier Probleme mit unserer Entwässerung geben? Oder war der Antrag gar verloren gegangen?

Damit wir uns hier nicht weiter Gedanken machen mussten habe ich kurzerhand einfach mal beim zuständigen Sachbearbeiter angerufen und nachgefragt wie der Stand ist. Was soll ich sagen? Der Antrag liegt fertig genehmigt seit dem 31. Mai auf dem Schreibtisch auf Wiedervorlage. Warum? Weil von unserer Gemeinde noch etwas gefehlt hat, was jetzt seit dem 3. Juni auch erledigt ist. Jetzt muss nur noch die Kollegin die das Ding eintüten soll wieder zurück aus dem Urlaub sein und dann geht das Ganze zurück an uns. Soll jetzt angeblich nächste Woche passieren. Wir sind gespannt.

Erster Kontakt Telekom

Vorgestern hatte ich den ersten Kontakt mit der Telekom, genauer mit der Bauherrenhotline. Nach allem was man so im Internet liest gibt es hier ja ein sehr breites Spektrum wie alles ablaufen kann, von absolut reibungslos bis katastrophal.
Wie ist es bei mir gelaufen? Ich muss sagen der erste Kontakt war super. Ich hatte als Gesprächspartner eine sehr nette Frau am anderen Ende der Leitung, welche einen sehr kompetenten Eindruck auf mich gemacht hat. Weiterhin stimmte die Aussage der Gemeinde bezüglich des Glasfaserausbaus auch mit den Daten der Telekom überein. Ich hatte die Glasfaserleitungen ja bereits gesehen, aber es von der Telekom noch einmal bestätigt zu bekommen ist natürlich auch beruhigend. Vor allem das der Datenbestand der Bauherrenhotline mit den Gegebenheiten übereinstimmt ist auch sehr von Vorteil.

Gestern kam dann das Antragsformular wie vereinbart per E-Mail. Jetzt heißt es für mich in den nächsten Tagen die benötigten Unterlagen zusammenzutragen um dann den Antrag wieder zurück zur Telekom zu schicken. Wenn der Antrag dann auf dem Weg zurück ist heißt es hoffen das alles weitere mit der Telekom auch so reibungslos verläuft wie das erste Gespräch.

Glasfaser im Boden

14Ende September hatte ich ja bereits von einer positiven Überraschung bezüglich der Internetversorgung unseres reservierten Grundstückes berichtet. Hier wurde uns vom Bauamt mitgeteilt, dass die Telekom das Baugebiet mit Glasfaser versorgen würde und die einzelnen Häuser so per FTTH (Fiber to the home) angeschlossen würden. Wirklich glauben konnte ich es damals noch nicht, da die Telekom ja im Moment eher Stimmung für Vectoring macht (und da nicht gerade positiv bei den Konkurrenten aufgenommen wird) und sie Glasfaser Hausanschlüsse ja eher Stiefmütterlich behandelt. Bei einem Rundgang durch das Baugebiet vor ein paar Wochen konnte ich dann allerdings den Beweis im Boden sehen. Dieser zeigte sich mir in Form von zwei dicken Glasfaserbündeln.

Glasfaserkabel

Glasfaserkabel im Graben

Das lässt doch für die Zukunft hoffen, auch wenn die Telekom hier ja gerne mal die technischen Möglichkeiten gerne Mal künstlich beschränkt. Aber immerhin hätten wir hier ja Glasfaser, was für die Zukunft deutlich besser ist wie Kupfer mit Vectoring oder so. Und das Haus sollte ja deutlich länger stehen wie nur 10 Jahre.

Positive Überraschung

Es soll ja bekanntlich auch immer mal wieder positive Überraschungen geben, wenn auch die negativen gefühlten überwiegen. Wie dem auch sei, eine eben solche positive Überraschung erreichte uns in der letzten Woche in Form einer E-Mail des Bauamtes. Folgender Text war in dieser E-Mail zu lesen.

Für die Breitbandversorgung mittels FTTH-Technologie ist es erforderlich, dass auch die Inhouseverkabelung der Gebäude in Glasfasertechnik ausgeführt wird.

Eine von den Grundstückseigentümer bei der Errichtung der Gebäude ggf. bereits vorinstallierte Kupferverkabelung kann hierfür nicht verwendet werden.

Nach dem Ausbau stehen in dem bezeichneten Gebiet Breitband-Anschlüsse mit Bandbreiten bis 200Mbit/s im Download und 100Mbit/s im Upload zur Verfügung

Das musste ich dann direkt zwei Mal lesen, da ich bisher davon ausgegangen bin das die Telekom hier im Neubaugebiet ebenfalls auf das alte Kupferkabel und Vectoring setzt. Eine Glasfaserverkablung von der Vermittlungsstelle aus über den Verteilerkasten in der Nähe des Baugebietes, bis is Haus hinein kommt mir als Informatiker natürlich sehr entgegen.

In diesem Sinne ein Hoch auf FTTH (Fibre To The Home) und drei Mal auf Holz klopfen, dass die Telekom das tatsächlich durchzieht. Aber laut Bauamt sieht es wirklich gut aus, da noch kein Kabel der Telekom verlegt wurde während der Erschließung. Sprich die Telekom zieht ihre Kabel nachträglich durch vorhandene Leerrohre ein.