Geschenk bekommen

Was wir im letzten Beitrag nur gehofft hatten ist vor Weihnachten eingetreten. Das noch ausstehende Angebot entsprach sowohl finanziell wie auch inhaltlich unseren Vorstellungen. Wir waren also die Woche vor Weihnachten noch einmal bei diesem Anbieter um diverse Fragen zu klären und das Angebot, bzw. den Entwurf noch etwas zu optimieren.
Vom Ausgang dieses Gesprächs waren wir sehr angetan, es wurde auf unsere Fragen, Wünsche und Sorgen komplett und ausführlich eingegangen. Es wurde sogar vor Ort direkt vor dem Gespräch noch einmal ein Detail des Entwurfs durchgerechnet um genaue Aussagen treffen zu können. Dieses Detail war es dann auch was wir noch ein wenig geändert haben, ging es hier doch um den Kniestock im Dachgeschoss. Da unser Bebauungsplan ja nur 1 Vollgeschoss zulässt war das ja von Anfang an ein Thema. Wir warten jetzt auf die Korrektur des Entwurfes und des Angebotes, aber sind zuversichtlich das wir mit der besprochenen Lösung einen guten Weg gefunden haben, mit welchem wir zufrieden sein können und der Bebauungsplan eingehalten wird.

Letztendlich entspricht der Entwurf jetzt unseren Vorstellungen und geht auch auf bestimmte Wünsche und Vorlieben ein. Wir sollten hier denke ich für die Zukunft gerüstet sein, auch was eine eventuell weitere Vergrößerung der Familie betrifft. Wer weiß schon was die nächsten Jahr so bringt, da wäre es doch schade gewesen wenn das neue Haus hier keine Möglichkeit geboten hätte. Jetzt bietet es die Möglichkeit und wenn die Witterung mitspielt kann es im März/April los gehen. Laut Anbieter können wir dann Weihnachten 2016 definitiv in den eigenen vier Wänden feiern.

Entscheidung gefallen

Die Entscheidung ist gefallen. Da wir bei der Auslosung der alternativen Grundstücke in einem Nachbarort ja nicht unser Wunschgrundstück bekommen hatten und von den frei verfügbaren die guten im Endeffekt zu teuer gewesen wären, haben wir auf unsere bestehende Reservierung zurückgegriffen.

Wir haben also vor zwei Wochen die Gemeinde damit beauftragt den Kaufvertrag in die Wege zu leiten. Die Rückmeldung der Gemeinde haben wir auch bereits erhalten, wir warten jetzt auf Informationen vom Notar.

Für uns heißt das jetzt, dass wir uns jetzt definitiv für das Bauen und gegen das Kaufen einer Bestandsimmobilie entschieden haben. Bisher gab es diesen zweiten Weg ja nach wie vor. Jetzt gibt es also kein Zurück mehr. Da wir noch auf ein Angebot eines Hausanbieters warten, haben wir den Kauf des Grundstücks für Sommer nächsten Jahres geplant und mit der Gemeinde abgesprochen. Wir hoffen allerdings, dass wir vorher bereits zuschlagen können. Das hängt jetzt ganz von dem ausstehenden Angebot ab. Wenn das unseren Vorstellungen entsprechen sollte, könnte es eventuell bereits im März/April los gehen (je nach Witterung). Wir hoffen hier ja ein wenig auf den März, denn dann wäre ein Einzug vor Weihnachten im nächsten Jahr wahrscheinlich noch möglich. Für uns und unsere zwei Kinder wäre das auf jeden Fall das beste Weihnachtsgeschenk. Eventuell bekommen wir dieses Jahr ja schon ein kleines Geschenk in Form eines passenden Angebotes. Der Entwurf entspricht bis auf den Kniestock bereits unserer Wunschvorstellung. Bezüglich des Kniestocks müssen wir noch ein wenig tricksen, aber das wollen wir erst in Angriff nehmen wenn wir wissen wo wir mit dem aktuellen Entwurf (und Kniestock) preislich liegen.

Die Krux mit den Anbietern

Ich war naiv, anders kann man es wahrscheinlich nicht beschreiben. Bisher bin ich davon ausgegangen das es beim Bau eventuell erst Verzögerungen gibt, wenn effektiv gebaut wird. Weit gefehlt! Wir sind jetzt bereits 8 Monate in der Planungsphase und eigentlich noch nicht wirklich weiter gekommen. Das Einzige was sich wirklich geändert hat ist unsere Grundeinstellung und unsere Nerven, diese sind nämlich definitiv weniger geworden. Was haben uns die letzten Monate Nerven gekostet, das geht auf keine Kuhhaut. Ständig werden Terminzusagen nicht eingehalten, oder es wird verschoben und verschoben und verschoben. Letztendlich läuft es irgendwie immer darauf hinaus das wir alles und jedem hinterherlaufen müssen. Irgendwie hatte ich gedacht das wir potentieller Kunde sind und der Anbieter uns etwas verkaufen möchte. Wenn ich mir die letzten Monate noch einmal durch den Kopf gehen lasse, habe ich eher das Gefühl das der Kunde den meisten Anbietern eher zuviel ist – getreu dem Motto Kunde droht mit Auftrag.

Im Endeffekt vergeht durch die Warterei unglaublich viel Zeit die man auch für andere Dinge hätte nutzen können, wenn die Planung schon weiter gewesen wäre. Da wir uns aber nach wie vor mehr oder weniger am Anfang der Planung befinden, müssen wir natürlich auch ständig zu irgendwelchen Terminen fahren. Dadurch verliert man dann letztendlich auch immer wieder Geld wenn bei den Terminen mehr oder weniger nichts rum kommt und man doch nur wieder hinterherlaufen muss.
Ein wenig waren wir am Zeitverlust eventuell auch schuld, hatten wir uns doch recht schnell auf einen potentiellen Kandidaten für einen Werkvertrag festgelegt. Dadurch das wir hier immer wieder warten mussten und wir parallel nicht mehr sehr intensiv nach anderen Anbietern gesucht haben, haben wir hier natürlich indirekt auch selbst Zeit verschwendet. Das haben wir vor längerer Zeit bereits erkannt und steuern massiv gegen. Problem bei der Sache ist: Es ist genau das selbe. Man fragt bei einem Anbieter an, bekommt einen Termin für ein Angebot genannt und wenn man dann mehrere Tage nach dem Termin nachfragt weiß der Anbieter von der Zusage nichts mehr und vertröstet einen um weitere 1-2 Wochen.

Wobei ich ja sagen muss das ich noch ganz froh bin wenn man nur vertröstet wird, es gibt auch Anbieter die haben sich bisher nie wieder gemeldet. Bei solch einer Arbeitsmoral kann ich dann auch gerne darauf verzichten.

Alles in allem muss ich leider sagen Servicewüste Deutschland und das schon bevor man überhaupt etwas gekauft hat.