Beginn Bodenplatte

Seit letzter Woche sind wir dann auch stolzer Besitzer von zwei kleineren Baggern, Containern und eines Krans. Okay alles natürlich nur für eine kurze Zeitspanne, aber im Moment steht alles bei uns auf dem Grundstück und wartet entweder auf seinen Einsatz, oder war bereits im Einsatz.

Gründungspolster

Hier auf den Bildern sieht man dann auch die Leerrohre für die Versorgerleitungen. Die linken beiden sind für die Fernwärme. Ergibt dann einmal Zuluft und einmal Ablauf. Das dritte Rohr von links ist Frischwasser und ganz rechts das Rohr für die Zisterne. Was hier noch fehlt ist Strom und vor allem das Rohr für die Glasfaserleitung der Telekom. Hier habe ich bereits unseren Anbieter informiert, dass dies noch ergänzt wird, da es auch auf den Plänen nicht vorhanden war.

Jetzt hoffen wir das das Wetter weiterhin mit spielt und sie die Bodenplatte diese Woche noch fertig stellen können.

Erdarbeiten abgeschlossen

Nach nicht einmal einer Woche hat unser Tiefbauer die Erdarbeiten für unsere Bodenplatte bereits abgeschlossen. Wenn das Haus dann steht kommt hier noch das anschließen der Regenfallrohre an die Zisterne, aber ansonsten ist alles beendet.

Wir haben hier zusätzlich zum reinen Gründungspolster für das Haus auch gleich noch die Zufahrt und die zukünftige Terrasse mit schottern lassen. Das sieht jetzt zwar auf dem Grundstück erst einmal ziemlich riesig aus, aber hat für uns den Vorteil das uns diese Arbeit nachträglich erspart bleibt. So müssen wir dann beim Bau der Terrasse diese nur noch auf das vorhandene Schotterbett setzen. Falls es eine aus Stein werden sollte müsste eventuell der Unterbau noch ein wenig erhöht werden, aber die größte Arbeit ist schon erledigt.

Weiterhin habe wir hinter dem Haus das Grundstück gleich noch ein wenig angleichen lassen, damit wir aus dem Haus und von der Terrasse ebenerdig auf den Rasen treten können. Das Grundstück steigt dann erst ein paar Meter nach der Terrasse wieder leicht an. Hat für uns in diesem Fall den Vorteil das wir diese Arbeit später nur bedingt hätten machen lassen können und es so jetzt ebenfalls erledigt ist. Weiterhin bietet es den Vorteil das man von der Terrasse auf den Rasen erweitern könnte, falls eine Familienfeier doch mal ein wenig größer ausfallen sollte.

Als letztes hat unser Tiefbauer dann noch die Zisterne und den Revisionsschacht für das Abwasser gesetzt und schon vorbereitend diverse Meter Rohre für die Entwässerung verlegt. Danach stand dann nur noch der Lastplattendruckversuch an, um zu überprüfen ob das Schotterbett auch die gewünschte Tragfähigkeit aufweist.

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Beginn Erdarbeiten

Letzte Woche Dienstag hatten wir ja unser Baustellengespräch, welches wirklich produktiv und ich denke auch zielführend war. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir die finalen Höhen festgelegt und auch entschieden was mit der Erde aus dem Bereich der Bodenplatte geschehen soll. Da es sich hier um einen Lehmboden handelt, welcher zwar für die Landwirte und auch Unkraut wunderbar ist, aber für einen Ziergarten eher nicht zu gebrauchen ist, wurde entschieden das die überschüssige Erde abtransportiert wird. Das tut uns zwar in der Kalkulation weh, weil wir hier zum Einen den Abtransport bezahlen müssen und dann im Umkehrschluss natürlich auch noch neuen Mutterboden bezahlen dürfen. Dieser Mutterboden sollte aber unserem späteren Rasen und auch den Pflanzen gut tun.
Nach nicht einmal 30 Minuten war alles geklärt und ich konnte mit unserem Architekten gleich noch ein paar weitere Dinge klären wo ich ihn schon mal vor Ort hatte. Unser Tiefbauer meinte zum Ende nur das er wahrscheinlich gegen Ende der Woche anfangen könnte. Tja, was soll ich sagen? Er hatte sich ein wenig vertan – Er hat direkt am nächsten Morgen losgelegt. Der Bagger stand wohl schon Dienstagabend bei uns auf dem Grundstück. So sah es dann nach zwei Tagen auf dem Grundstück aus.

Erdarbeiten Tag 2

Zustand auf dem Grundstück nach 2 Tagen Erdarbeiten

Im Hintergrund sieht man gut den Höhenunterschied. Dieser soll noch angeglichen werden, so dass man ebenerdig auf die Terrasse gelangt und von dieser ebenfalls ebenerdig in den Garten. Zum Ende des Grundstücks wird es dann wieder ein wenig nach oben gehen, da wir sonst einen Versatz zum Feld hinter unserem Grundstück hätten. Da wir hier keine Mauer oder ähnliches errichten möchten, gleichen wir hier die Höhen an, genau wie zu den Nachbargrundstücken.

Die Kanalanschlüsse wurden auch bereits freigelegt. Hier sollten am Montag der Revisionsschacht, sowie die Zisterne gesetzt werden. Das Loch für den Kanalanschluss ist auch schon nicht ganz zu verachten, das für die Zisterne dürfte noch größer werden.

Freigelegte Kanalanschlüsse

Freigelegte Kanalanschlüsse

Baustellengespräch

So langsam wird es dann doch endlich mal konkret. Am Dienstag wird unser erstes Baustellengespräch stattfinden. Hier soll dann noch einmal final über die Höhenplatzierung des Hauses gesprochen werden. Weiterhin erfahren wir hier dann hoffentlich auch ein paar konkretere Daten wie denn jetzt der Zeitplan aussieht. Dies ist nämlich ein Punkt bei dem wir bisher nicht wirklich zufrieden mit unserem Bauträger sind. Wenn wir Antworten auf die Frage nach der weiteren Zeitplanung gestellt haben waren die Antworten bisher meist eher schwammig.
Natürlich ist uns bewusst das man bei einem Stein auf Stein gebautem Haus von der Wetterlage abhängig ist und daher keinen Zeitplan auf den Tag genau aufstellen kann, aber zumindest einen Plan auf Kalenderwochenbasis wäre hier schon einmal hilfreich. Das sich so ein Plan dann auch gerne mal eine Woche verschieben kann, wenn es eine Woche durchregnet, versteht sich da von selbst. Da unser Architekt auch gleichzeitig Bauleiter ist, werde ich dieses Thema auf jeden Fall noch einmal einkippen,  hängen hier doch Dinge wie Kündigung der Mietwohnung, Anmeldung der Kinder im neuen Kindergarten  usw. dran. Von einer eventuellen finanziellen Doppelbelastung durch Kredit und Miete mal ganz zu schweigen.

Aber zurück zum Baustellentermin. Zusätzlich zu den Höhen werden ich versuchen ein wenig über die Lage der Versorgergräben zu sprechen, soweit dies möglich ist. Weiterhin hoffe ich das wir mit unserem Tiefbauer bereits die Platzierung der Zisterne besprechen können. Weiterhin habe ich geplant zumindest grob über die Zufahrt und Terrasse zu sprechen, damit er diese gleich mitschottern und verdichten kann. Mal sehen was wir an dem Termin alles schaffen und was da noch auf mich zukommt.

Grundstück bezahlt

Gestern war es dann endlich soweit, wir haben unser Grundstück nach der Beurkundung im Januar, jetzt auch endlich bezahlt. Im Kaufvertrag war als Kaufdatum ja noch der Oktober in diesem Jahr enthalten, mit der Option das Grundstück auch vorher bereits final erwerben zu können. Eben genau diese Option wollten wir von Anfang an nutzen, hatten aber bei der Beurkundung aus Gründen der noch nicht ganz finalen Planung den Oktober aufgenommen.
Wie dem auch sei, gestern war es dann endlich soweit, wir haben den Kaufpreis auf Grundlage des Preises für den Mai überwiesen. Ja ich weiß das gestern der letzte Maitag war, aber mit unserer Gemeinde war es so abgesprochen und die haben auch kein Problem damit wenn das Geld durch die Banklaufzeiten erst in den nächsten Tage (also effektiv im Juni) bei ihnen ankommt. War ein wenig knapp, aber zum Glück kein Problem. Vielen Dank hier an unseren Bankberater und die Gemeinde.

Damit das alles auch wirklich so klappen konnte waren wir am Montag noch einmal beim Notar, damit er die Grundschuld beurkunden konnte. War wie immer ziemlich viel juristischer Text, welcher einem teilweise von der Formulierung und allem was so enthalten war Angst und Bange werden lassen konnte. Aber laut unseres Notars war das alles Standard und ist laut seiner Aussage in 99% der Fälle genau so wie es bei uns jetzt auch durchgeführt und von der Bank gewünscht wurde. Wir hoffen jetzt noch das die Gemeinde ihm schnell bestätigt das der Betrag eingegangen ist, dann kann er die Umschreibung im Grundbuch auf uns direkt mit der Eintragung der Grundschuld erledigen. Spart dann hoffentlich ein paar Euro an Gebühren.

Da wir damit jetzt quasi auch final der Besitzer des Grundstücks sind, müssen wir uns jetzt endlich mit dem Thema Versicherungen auseinandersetzen. Das ist bisher irgendwie immer untergegangen bzw. wurde verschoben. Jetzt haben wir am Freitag aber den ersten Termin und die nächsten Wochen noch zwei weitere. Mal schauen was uns da noch so alles erwartet, aber immerhin haben wir die Kosten für Versicherungen schon einmal eingeplant in unserer Kalkulation.

Rückmeldung der Gemeinde

Ich hatte gestern noch einmal mit dem Bauamt der Gemeinde telefoniert um noch eine Frage bezüglich der Bezahlung unseres Grundstücks zu klären. Hier muss ich sagen das unsere Gemeinde unheimlich kooperativ ist was die Themen rund um das Grundstück betrifft (abgesehen von Anfragen zu Befreiungen). Daher war das Thema bezüglich der Bezahlung schnell erledigt.

Der weitere Verlauf des Gesprächs war dann genauso erfreulich, konnte mir die Dame vom Bauamt doch schon einmal telefonisch bestätigen das unser Bauantrag durch den Ausschuss genehmigt wurde. Von Seiten der Gemeinde aus können wir also direkt loslegen sobald wie wir das Grundstück bezahlt haben. Da unsere Finanzierung jetzt ja ebenfalls steht, sollte einem Baubeginn im Juni hoffentlich nichts mehr im Wege stehen.

Baugrundgutachten erhalten

Wir hatten ja am 22. April ein Baugrundgutachten für unser Grundstück in Auftrag gegeben, wo uns gesagt wurde das es etwa zehn Tage dauern würde bis wir es erhalten. Was sollen wir sagen? Diese zehn zugesagten Tage wurden perfekt eingehalten, wenn wir die Wochenenden abziehen, dann wurde gerade einmal die Hälfte der Zeit benötigt. Das heißt jetzt leider im Umkehrschluss für uns das die nächste Rechnung ansteht, denn so schnelle Arbeit möchte natürlich auch belohnt werden.

Kommen wir aber zu den Ergebnissen des Gutachtens. Hier könnten eventuell auf uns noch weitere Kosten zu kommen, da laut des Gutachtens eine Drainage im Nordwesten des Hauses empfohlen wird. Liegt wohl am Gefälle und der schlechten Versickerungsfähigkeit unseres Grundstücks. Mal schauen was das dann so kostet.

Ansonsten haben wir einen eingeschränkt bis ausreichend tragfähigen Boden. Das klingt für mich als Laien jetzt auch erst einmal nicht so berauschend. Wenn ich mir die Gründungsempfehlung allerdings durchlese, dann klingt das nicht mehr so dramatisch und hört sich eigentlich genau so an wie es bisher von unserem Architekten vorgesehen war. Ich werde diesbezüglich trotzdem noch einmal Rücksprache halten, nur um hier auf Nummer sicher zu gehen.

Erster Kontakt Telekom

Vorgestern hatte ich den ersten Kontakt mit der Telekom, genauer mit der Bauherrenhotline. Nach allem was man so im Internet liest gibt es hier ja ein sehr breites Spektrum wie alles ablaufen kann, von absolut reibungslos bis katastrophal.
Wie ist es bei mir gelaufen? Ich muss sagen der erste Kontakt war super. Ich hatte als Gesprächspartner eine sehr nette Frau am anderen Ende der Leitung, welche einen sehr kompetenten Eindruck auf mich gemacht hat. Weiterhin stimmte die Aussage der Gemeinde bezüglich des Glasfaserausbaus auch mit den Daten der Telekom überein. Ich hatte die Glasfaserleitungen ja bereits gesehen, aber es von der Telekom noch einmal bestätigt zu bekommen ist natürlich auch beruhigend. Vor allem das der Datenbestand der Bauherrenhotline mit den Gegebenheiten übereinstimmt ist auch sehr von Vorteil.

Gestern kam dann das Antragsformular wie vereinbart per E-Mail. Jetzt heißt es für mich in den nächsten Tagen die benötigten Unterlagen zusammenzutragen um dann den Antrag wieder zurück zur Telekom zu schicken. Wenn der Antrag dann auf dem Weg zurück ist heißt es hoffen das alles weitere mit der Telekom auch so reibungslos verläuft wie das erste Gespräch.

Baugrundgutachten

So langsam wird es wirklich konkreter mit dem Hausbau. Da so ein Hausbau ja nicht mal eben so erledigt wird und vor allem auch ein ziemliches finanzielles Risiko darstellt, möchten wir natürlich das das Haus an sich auf die nächsten Jahrzehnte sicher steht. Aus diesem Grund haben wir uns bezüglich eines Baugrundgutachtens schlau gemacht.
Hier sind wir im Endeffekt in der Region geblieben, was wir wo es geht bevorzugen und auch zu schätzen wissen. Der Preis ist, soweit wir das vergleichen können, auch sehr gut.

Jetzt heißt es abwarten und schauen was das Gutachten aussagt. Was wir bereits wissen ist, dass wir in unserem Baugebiet einen Lehmboden haben. Das ist für eine Versickerung nicht wirklich optimal, aber da wir diese nicht zwingend machen müssen, haben wir sie bisher auch nicht vorgesehen. Daher kommt es in dem Gutachten jetzt hauptsächlich darauf an wie das Haus zu gründen wäre. Hoffentlich kommen da nicht zu viel ungeplante Kosten auf uns zu. In ca. 14 Tagen wissen wir dann wohl mehr.

Grunderwerbssteuer

Die notarielle Beurkundung unseres Grundstückskaufes liegt ja jetzt bereits fast zwei Monate zurück, daher war es nur eine Frage der Zeit bis der Bescheid über die Grunderwerbssteuer bei uns eintreffen würde.
Vorgestern war es dann soweit, es lagen zwei Briefe des Finanzamtes in unserem Briefkasten. Da wir unsere Lohnsteuererklärung für dieses Jahr noch nicht eingereicht hatten, konnte es diesbezüglich nichts sein. Zumal es hier dann nur ein Brief gewesen wäre. Also schnell in die Briefe geschaut und festgestellt das das Finanzamt in diesem Falle leider von uns Geld haben möchte.

Im Endeffekt aber gar nicht so schlimm, da der Betrag doch geringer ausgefallen ist wie erwartet. Das lag allerdings eher daran das der Bauherr in seiner Kalkulation die Grunderwerbssteuer vom falschen Grundstückswert aus berechnet hat. Das ist auf der einen Seite ärgerlich weil es ein so blöder Fehler war, auf der anderen Seite jetzt aber natürlich auch wieder positiv, da das so gesparte Geld in der Kalkulation natürlich sehr gut für etwas anderes eingesetzt werden kann.

Jetzt heißt es nur noch die Steuer zu bezahlen und dann endlich die Finanzierung komplett einzutüten, damit wir auch den Kaufpreis für das Grundstück bezahlen können. Jeder Monat den wir hier vor Oktober liegen spart uns bares Geld (wenn auch nicht sehr viel). Viel wichtiger ist hier aber, dass wir dann natürlich auch früher zu bauen anfangen können. Daher in die Hänge gespuckt und im April direkt mit den Banken wieder loslegen. Warum April? Ganz einfach, hier läuft das überarbeitete Programm 153 von der KFW an, welches eine längere Zinsbindung ermöglicht und gleichzeitig mehr Kapital zur Verfügung stellt.