Erdarbeiten abgeschlossen

Nach nicht einmal einer Woche hat unser Tiefbauer die Erdarbeiten für unsere Bodenplatte bereits abgeschlossen. Wenn das Haus dann steht kommt hier noch das anschließen der Regenfallrohre an die Zisterne, aber ansonsten ist alles beendet.

Wir haben hier zusätzlich zum reinen Gründungspolster für das Haus auch gleich noch die Zufahrt und die zukünftige Terrasse mit schottern lassen. Das sieht jetzt zwar auf dem Grundstück erst einmal ziemlich riesig aus, aber hat für uns den Vorteil das uns diese Arbeit nachträglich erspart bleibt. So müssen wir dann beim Bau der Terrasse diese nur noch auf das vorhandene Schotterbett setzen. Falls es eine aus Stein werden sollte müsste eventuell der Unterbau noch ein wenig erhöht werden, aber die größte Arbeit ist schon erledigt.

Weiterhin habe wir hinter dem Haus das Grundstück gleich noch ein wenig angleichen lassen, damit wir aus dem Haus und von der Terrasse ebenerdig auf den Rasen treten können. Das Grundstück steigt dann erst ein paar Meter nach der Terrasse wieder leicht an. Hat für uns in diesem Fall den Vorteil das wir diese Arbeit später nur bedingt hätten machen lassen können und es so jetzt ebenfalls erledigt ist. Weiterhin bietet es den Vorteil das man von der Terrasse auf den Rasen erweitern könnte, falls eine Familienfeier doch mal ein wenig größer ausfallen sollte.

Als letztes hat unser Tiefbauer dann noch die Zisterne und den Revisionsschacht für das Abwasser gesetzt und schon vorbereitend diverse Meter Rohre für die Entwässerung verlegt. Danach stand dann nur noch der Lastplattendruckversuch an, um zu überprüfen ob das Schotterbett auch die gewünschte Tragfähigkeit aufweist.

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Beginn Erdarbeiten

Letzte Woche Dienstag hatten wir ja unser Baustellengespräch, welches wirklich produktiv und ich denke auch zielführend war. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir die finalen Höhen festgelegt und auch entschieden was mit der Erde aus dem Bereich der Bodenplatte geschehen soll. Da es sich hier um einen Lehmboden handelt, welcher zwar für die Landwirte und auch Unkraut wunderbar ist, aber für einen Ziergarten eher nicht zu gebrauchen ist, wurde entschieden das die überschüssige Erde abtransportiert wird. Das tut uns zwar in der Kalkulation weh, weil wir hier zum Einen den Abtransport bezahlen müssen und dann im Umkehrschluss natürlich auch noch neuen Mutterboden bezahlen dürfen. Dieser Mutterboden sollte aber unserem späteren Rasen und auch den Pflanzen gut tun.
Nach nicht einmal 30 Minuten war alles geklärt und ich konnte mit unserem Architekten gleich noch ein paar weitere Dinge klären wo ich ihn schon mal vor Ort hatte. Unser Tiefbauer meinte zum Ende nur das er wahrscheinlich gegen Ende der Woche anfangen könnte. Tja, was soll ich sagen? Er hatte sich ein wenig vertan – Er hat direkt am nächsten Morgen losgelegt. Der Bagger stand wohl schon Dienstagabend bei uns auf dem Grundstück. So sah es dann nach zwei Tagen auf dem Grundstück aus.

Erdarbeiten Tag 2

Zustand auf dem Grundstück nach 2 Tagen Erdarbeiten

Im Hintergrund sieht man gut den Höhenunterschied. Dieser soll noch angeglichen werden, so dass man ebenerdig auf die Terrasse gelangt und von dieser ebenfalls ebenerdig in den Garten. Zum Ende des Grundstücks wird es dann wieder ein wenig nach oben gehen, da wir sonst einen Versatz zum Feld hinter unserem Grundstück hätten. Da wir hier keine Mauer oder ähnliches errichten möchten, gleichen wir hier die Höhen an, genau wie zu den Nachbargrundstücken.

Die Kanalanschlüsse wurden auch bereits freigelegt. Hier sollten am Montag der Revisionsschacht, sowie die Zisterne gesetzt werden. Das Loch für den Kanalanschluss ist auch schon nicht ganz zu verachten, das für die Zisterne dürfte noch größer werden.

Freigelegte Kanalanschlüsse

Freigelegte Kanalanschlüsse